Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Vertragsbeziehungen zwischen Aeschbach Coaching, Marc Aeschbach (nachfolgend «Berater»), und dem Auftraggeber (nachfolgend «Kunde»). Sie gelten für sämtliche Beratungsleistungen des Beraters in den Bereichen der Unternehmensnachfolge für Unternehmer sowie für sonstige damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Ein Warenhandel findet nicht statt. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur anerkannt, sofern sie vom Berater ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.

2. Vertragsabschluss

Ein Vertrag zwischen Berater und Kunde kommt durch Unterzeichnung eines Mandatsvertrags oder durch die schriftliche Auftragsbestätigung zustande. Angebote des Beraters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.

3. Leistungsumfang

Der Berater erbringt die im Mandatsvertrag vereinbarten Beratungsleistungen sorgfältig and nach bestem Wissen und Gewissen. Dazu gehören insbesondere die Beratung und Begleitung bei der Planung und Umsetzung von Unternehmensnachfolgen für Unternehmer. Der Berater unterstützt den Kunden durch Analyse, Beizug von Experten und Koordination im Rahmen der Nachfolgeberatung. Der genaue Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Mandatsvertrag oder der Auftragsbestätigung. Nebenabreden und Leistungsänderungen bedürfen der Schriftform.

4. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Ausführung des Mandats erforderlichen Informationen und Unterlagen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Der Kunde trägt die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Daten und Informationen.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung des Beraters richtet sich nach den im Mandatsvertrag vereinbarten Konditionen (Stundensatz, Pauschale oder Erfolgshonorar). Spesen und Auslagen sind vom Kunden zu tragen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Rechnungen sind innert 30 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Berater berechtigt, Verzugszinsen im gesetzlich zulässigen Rahmen zu verlangen.

6. Termine und Verzögerungen

Vereinbarte Termine sind Richttermine, es sei denn, sie werden ausdrücklich als verbindlich vereinbart. Sollte der Berater in Verzug geraten, ist eine angemessene Nachfrist zu setzen. Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder anderer vom Berater nicht zu vertretender Umstände berechtigen nicht zu Schadenersatzansprüchen.

7. Haftung

Der Berater haftet für Schäden, die er vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Für leichte Fahrlässigkeit wird die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. In keinem Fall haftet der Berater für entgangenen Gewinn, reine Vermögensschäden, mittelbare Schäden oder Folgeschäden. Jegliche Haftung des Beraters ist der Höhe nach auf den Betrag der vereinbarten Vergütung beschränkt.

8. Gewährleistung

Die vom Berater erbrachten Leistungen sind Dienstleistungen und keine Werke im Sinne des Werkvertragsrechts. Der Berater übernimmt deshalb keine Gewähr für einen bestimmten Erfolg. Beanstandungen sind innert 14 Tagen nach Erbringung der Leistung schriftlich mitzuteilen.

9. Vertraulichkeit und Datenschutz

Der Berater verpflichtet sich, alle Informationen, die ihm im Rahmen der Mandatsausführung bekannt werden, vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. Der Berater darf Daten des Kunden nur nach vorheriger Absprache und ausschliesslich zur Erfüllung des Mandats an Drittdienstleister weitergeben. Diese verpflichten sich, die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen einzuhalten und die Daten nicht zu Marketingzwecken zu nutzen. Der Berater beachtet die anwendbaren Datenschutzgesetze, insbesondere das schweizerische Datenschutzgesetz (DSG) und, soweit anwendbar, die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

10. Einsatz von Drittdienstleistern

Der Berater ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten sorgfältig ausgewählte Drittdienstleister (z. B. Treuhänder, Anwälte, Steuer- und Finanzierungsexperten) beizuziehen. Dabei bleibt der Berater verantwortlich für die sorgfältige Auswahl und Instruktion der beigezogenen Dritten. Die konkret beigezogenen Dienstleister werden im jeweiligen Mandatsvertrag benannt. Weitere Dienstleister dürfen nur nach Absprache mit dem Kunden beigezogen werden.

11. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle vom Berater erstellten Analysen, Konzepte, Dokumente und Präsentationen unterliegen dem Urheberrecht. Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde ein nicht exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erarbeiteten Ergebnissen für den vereinbarten Zweck. Weitergehende Nutzungen oder die Weitergabe an Dritte bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Beraters.

12. Vertragsdauer und Kündigung

Die Vertragsdauer ergibt sich aus dem Mandatsvertrag. Der Vertrag kann von jeder Partei unter Einhaltung der im Mandatsvertrag vereinbarten Frist gekündigt werden. Bei Kündigung sind die bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten. Die Bestimmungen über Vertraulichkeit und Datenschutz bleiben über die Beendigung des Vertrags hinaus bestehen.

13. Änderungen der AGB

Der Berater behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Der Kunde wird über Änderungen in geeigneter Weise informiert. Änderungen gelten als angenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe schriftlich widerspricht. Für bereits geschlossene Verträge gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen AGB.

14. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

15. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Diese AGB sowie allfällige daraus entstehende Streitigkeiten unterstehen schweizerischem Recht. Gerichtsstand ist der Sitz des Beraters, sofern keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen.